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Simulationstraining

Ungefähr zwei Drittel aller medizinischen Komplikationen in der Akutmedizin werden auf so genanntes menschliches Versagen zurückgeführt. Es liegt auf der Hand, dass hoher Zeitdruck, komplexe Arbeitssituationen sowie wechselnde Teambesetzungen die Patientensicherheit in der prähospitalen Notfallmedizin wesentlich beeinflussen.Konventionelle Schulungskonzepte fokusieren fast ausschließlich auf die individuellen Fähigkeiten des einzelnen Teilnehmers. Aspekte wie Teambildung, Kommunikation, Ressourcenmanagement, etc. kommen bis dato kaum in diesen Schulungsmodellen vor. Das Überleben des Notfallpatienten allerdings hängt viel mehr von einer starken Teamleistung als von den Fähigkeiten einzelner Teammitglieder ab.

“Train the way you work”

Hier schließen Simulationskurse die entscheidende Lücke. Unsere Patientensimulationskurse bieten die einzigartige Möglichkeit Einsätze realistisch nachzustellen und dabei neben den fachlichen Fähigkeiten vor allem Ablaufprozesse in kritischen Situationen innerhalb des Team zu optimieren. Der Aufbau der Kurse nach dem so genannten Crisis Ressource Management – Modell ermöglicht es zudem verschiedene Berufsgruppen (z. B.: Sanitäter, Notarzt, praktischer Arzt) in einem, gemeinsamen Training zu schulen und auf das jeweilige Ausbildungslevel des einzelnen Teilnehmers einzugehen. Damit die Kursteilnehmer während der Simulation ungestört arbeiten können wird das Szenario durch verschiedene Kameras live an die verbleibenden Teilnehmer übertragen und zur weiteren Analyse aufgezeichnet. Im Anschluss an jedes durchgespielte Szenario erfolgt die videogestützte Nachbesprechung mit dem gesamten Team wobei neben den fachlichen-medizinischen Fragen das Augenmerk vor allem auf menschliche Faktoren wie Teamarbeit, Sicherheit, Kommunikation, Problemlösungsstrategien, Führung, etc. gerichtet ist. In einer schuld- und fehlerfreundlichen Atmosphäre steht dabei das Lernen durch Selbsterkenntnis im Vordergrund.

„Train where you work“

TeTra verfügt über die mobile, technische Ausstattung die das Simulationstraining in Ihrer gewohnten Arbeitsumgebung (Klinik, Rettungswagen, Notarzthubschrauber, Arztpraxis) ermöglicht. Dadurch wird es möglich mit dem eigenen Equipment in dem gewohnten Arbeitsfeld zu trainineren. Mitarbeiter können so wie gewohnt ihre üblichen Positionen und Aufgaben übernehmen. Hierdurch lässt sich ein an Realitätsnähe kaum zu übertreffendes Übungsszenario darstellen. Für weitere Informationen füllen Sie bitte das nachfolgende Kontaktformular aus. Gerne gehen wir dabei auf Ihre individuellen Wünsche und Gegebenheiten ein.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Die Vorteile des interdisziplinären In-House Simulationstrainings

  • Training mit eigenem Personal: Die TN trainieren in der Zusammensetzung, in der sie auch arbeiten.
  • Training mit eigenem Material: Die TN verwenden die hausinternen Ressourcen und haben somit die Möglichkeit die persönliche Kompetenz im Umgang mit diesen Ressourcen, sowie ihre Quantität und Qualität zu überprüfen.
  • Thema des Trainings auf Wunsch des Auftraggebers:
  • Die Inhalte und die Zielgruppe des Trainings werden vom Auftraggeber vorgegeben. In den Planungsphasen unterstützen wir den Auftraggeber bei der Festlegung der Feinziele und des Umfangs des Trainings. So können zum Beispiel auch reale Vorfälle nachgestellt werden, und eine neue Reaktion darauf trainiert werden.
  • Keine Reisekosten für die Mitarbeiter: Da die Trainings im Haus stattfinden, entfallen für den Auftraggeber kostenpflichtige Reisezeiten der Teilnehmer.
  • Hoher Trainingsdurchsatz: Bei optimaler Planung können in 2-3 Trainingseinheiten ganze Abteilungen trainiert werden.
  • Analyse von internen Abläufen: Die TN können interne Abläufe einem Praxistest unterziehen und dabei mögliche Probleme erkennen. Auf Wunsch werden diese Abläufe auch extern von uns evaluiert und Verbesserungsvorschläge eingebracht.
  • Test von neuen Strukturen: Plant der Auftraggeber die Veränderung von internen Abläufen, so bietet sich die Möglichkeit diese im Vorhinein in einem kontrollierten Setting zu testen.
  • Fort- und Ausbildung: Simulationstraining kann auf jeder Ausbildungsstufe angewandt werden. Auch und gerade das Training von Teilnehmern mit unterschiedlichem Ausbildungsstand ist besonders intensiv.
  • DFP-Approbiert: Alle Simulationstrainings sind durch das Diplom-Fortbildungsprogramm der Österreichischen Ärztekammer approbiert.
  • Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training seitens des Auftraggebers.
  • Räumlichkeiten: Es sollten möglichst die „Originalschauplätze“ zum Trainieren verwendet werden (Krankenzimmer, Schockraum, Ambulanz, etc.)
  • Freistellung der Mitarbeiter: Die Mitarbeiter müssen für das Training freigestellt sein. Ein Wechsel, auch von einzelnen, unter dem Training wirkt sich negativ auf die Performance der ganzen Gruppe aus
  • Interdisziplinarität – „Train as you work!“: Je mehr unterschiedliche Berufsgruppen gemeinsam trainieren umso realistischer und effektiver ist das Training. Denn gerade in dieser Zusammensetzung werden Barrieren und Fehlmeinungen erkannt und beseitigt.
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